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Directory Service Markup Language

Die Directory Services Markup Language (DSML) ist eine Anwendung der Extensible Markup Language (XML), die es ermöglicht, dass verschiedene Computernetzwerk-Verzeichnisformate in einem gemeinsamen Format ausgedrückt und von verschiedenen Verzeichnissystemen gemeinsam genutzt werden.

Die Directory Services Markup Language wird häufig als Schlüsselkomponente für die Zukunft von E-Commerce und Web-basierten Anwendungen betrachtet.

Die Struktursprache ist Teil einer Handvoll von Bemühungen, um einheitliche Standards zu verabschieden.

Diese sollen den Zugriff auf verschiedenste Verzeichnisse und Plattformen im Internet erleichtern. DSML arbeitet bereits mit LDAP-Verzeichnissen. Die Verzeichnisinformationen können in internetbasierte Anwendungen übertragen werden.

Die Directory Services Markup Language kann zum Import, Datenabgleich oder auch Datenaustausch unterschiedlicher Systeme untereinander verwendet werden.

Aufbau und Funktion der Directory Service Markup Language

Die Elemente für den Aufbau von DSML-Code sind:

  • dsmlServer: Server
  • user: Benutzername
  • pwd: Kennwort
  • domain: Active Directory Domain
  • targetOU: Ziel / Zielorganisationseinheit

In diesem Fall wird eine Sendeanforderung an einen Server gesendet. Es sollen Verzeichnisvorgänge mittels DSML-Diensten durchgeführt werden. Dieser Aufbau ist in Visual C# verfügbar. DSML kann auch für den Datenabgleich eingesetzt werden. In diesem Fall wird das DSML-Segment in eine XML-Datei eingebunden. Der Aufbau gestaltet sich in Kurzform folgendermaßen:

Directory Service Markup Language Beispiel

In diesem Beispiel sollen Benutzer in den IBM Tivoli Identity Manager importiert werden:

Mit dem oben stehenden DSML-Code wird ein Benutzerdatensatz für Max Mustermann angelegt.

Die Beispiele für DSML sind nach der Art der verwendeten Programme teilweise unterschiedlich. Viele XML-verarbeitende Programme sind in der Lage eingebetteten DSML-Code zu verarbeiten.

Dies kann beim Import, beim Datenabgleich oder auch beim Datenaustausch unterschiedlicher Systeme untereinander der Fall sein. Die verwendete Datenimportdatei für Identitätsdaten muss im UTF-8-Format vorliegen.

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Autor: Markus
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