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Wie modelliert man schwache Entitätsmengen?

Ein gutes Datenbankdesign ist Pflicht! Doch wie geht man an die Datenmodellierung heran?
Hier treffen Datenbankdesign und Datenmodellierung aufeinander...

Wie modelliert man schwache Entitätsmengen?

Beitragvon cspecial » Mi 2. Dez 2015, 23:32

Hallo,

ich möchte nun nicht jede einzelne Anforderung auflisten, die ich erteilt bekommen habe, sondern ich möchte mich auf einen Ausschnitt des gegebenen Datenmodells beschränken.

Es heißt wie folgt:
[...]
Es können verschiedene Pizzen bestellt werden. Jede Pizza hat einen eindeutigen Namen. Jede Pizza hat als Grundbelag "Käse und Tomate", es können aber noch weitere Zutaten bestellt werden. Eine maximale Anzahl an möglichen Zutaten gibt es nicht.
[...]

Folgender Lösungsansatz wurde verwendet:
Bestellungen [1] - (umfasst) -> [N] Pizzen [N] - (hat) -> [M] Zutaten

Meine Frage ist nun, weshalb man für Zutat keine existenzabhängige Entitymenge und die Kardinalitätsangabe N:M gewählt hat?
Eine Zutat befindet sich in der Regel auf einer Pizza und nicht zeitgleich auf mehreren, ist somit existentiell abhängig von einer Ausprägung des übergeordeten Entitätstypen (hier: Pizzen).

Oder aber handelt es sich bei den Instanzen von Zutaten um keine Zutaten im physikalischen Sinne, sondern lediglich um "Begrifflichkeiten"?

lg
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Re: ERM eines Pizzalieferservices - Frage

Beitragvon SQLUnion » Do 3. Dez 2015, 00:54

Hallo cspecial,

das ist eine Frage, die wir dir hier nicht beantworten können.
Das kannst Du nur mit deinem Fachbereich klären, der dir diese Aufgabenstellung gegeben hat ;)

Aber ein kleiner Tipp vorab: In einem ERM werden Objekte immer im Singular gehalten.
Es ist eine typische Namenskonvention in einem Datenmodell, siehe ERM.

Du könntest aber Recht haben, dass es sich eher um Begrifflichkeiten handelt.

Gruß,
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Re: ERM eines Pizzalieferservices - Frage

Beitragvon cspecial » Do 3. Dez 2015, 02:23

Vielen Dank für Deine Antwort!

Ich habe im Internet noch eie weitere Aufgabenstellung ausfindig machen:
"Ein Versicherungsunternehmen möchte die Verwaltung von Kunden und den mit ihnen geschlossenen Verträgen durch ein Datenbanksystem unterstützen. Entwerfen Sie dazu ein ER-Schema, indem sie es sukzessiv mit den folgenden Sachverhalten erweitern. Verwenden Sie dabei (sinnvoll) die Ihnen bekannten Modellierungs- konzepte!
(a) Ein Kunde schließt bei der Gesellschaft einen Vertrag über eine Versicherung ab. In der Datenbank sollen die Vertragsdaten der Police gespeichert werden. Jede Police hat eine Vertragsnummer, eine Versicherungssumme, einen Beginn und ein Ende. Es wird bezeichnet, was versichert werden soll, wann die Beiträge fällig werden und welchen Status der Vertrag hat. Ein Kunde ist eine Person, die neben den Daten zur Anschrift (Vorname, Nachname, PLZ, Ort) und Kontaktdaten (Telefon- und Funktelefonnummer) zusätzlich eine Kundennummer hat. Es gibt Kunden, die noch keine Police haben, aber jede Police hat genau einen Versicherungsnehmer (Kunden).
(b) Tritt der Versicherungsfall ein, wird allen in der Police genannten Begünstigten anteilmäßig der fällige Betrag ausgezahlt. Auch das Datum der Auszahlung wird festgehalten. Die Begünstigten sind ebenfalls Personen und haben eine Kontonummer und Bankleitzahl, auf die alle Zahlungen ein- gehen."

Vermutlich ist es so gewollt, dass man einen ternären Relationshiptypen wählt zwischen Kunde, Versicherung und Vertrag.
Aber eigentlich ist Vertrag doch (logisch betrachtet) an einen Kunden und an eine Versicherung gebunden, denn ohne Kunde/Versicherung ist ein Vertrag bedeutungslos, oder?

Liebe Grüße und danke für Deine Hilfe :)
cspecial
 
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Re: ERM eines Pizzalieferservices - Frage

Beitragvon cspecial » Do 3. Dez 2015, 12:22

Weißt du, genau das ist der Punkt, der mir Kopfzerbrechen bereitet, die Modellierungsentscheidung. Kannst du mich mit einer logischen Erklärung oder durch Tipps entlasten, weshalb der "Vertrag" nicht als Schwache Entitätsmenge modelliert werden sollte?

Ich wäre dir sehr dankbar :)
cspecial
 
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Re: ERM eines Pizzalieferservices - Frage

Beitragvon cspecial » Fr 4. Dez 2015, 01:24

Kannst du mir in dieser Hinsicht helfen oder brauche ich nicht mehr auf Hilfestellungen hoffen? :P
cspecial
 
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Re: Wie modelliert man schwache Entitätsmengen?

Beitragvon SQLUnion » Mi 9. Dez 2015, 23:35

Ich habe mal den Titel deines Posts geändert, da Du jetzt mehrere Beispiele nennst und hin- und herspringst, was nicht so gut ist :o

Ein Profi würde nun deine Fragen so beantworten: It depends.

Wenn Du das als Übungs siehst, dann halte deinen Use-Case einfach, damit Du besser lernen kannst. Im realen Fall würde der Fachbereich am Ende entscheiden wie stark deine Entität werden kann, da die Anforderungen bzw. Sonderfälle die Relation prägen würden.

Gruß,
SQLUnion
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