Entity-Relationship-Modell (ER-Modell / ERM)

Das Entity-Relationship-Modell – abgekürzt mit ER-Modell oder ERM – dient als Grundlage für einen Datenbankentwurf. Bevor mittels SQL angefangen wird, Tabellen und Beziehungen anzulegen, wird erst mal mittels ER-Modell geplant, wie die Datenbankstruktur aufgebaut und funktionieren soll.

„Entity-Relationship-Modell erstellen – aber warum?“

Der Einsatz von ER-Modellen ist in der Praxis ein gängiger Standard für die Datenmodellierung, auch wenn es unterschiedliche grafische Darstellungsformen von Datenbankmodellen gibt.

Mithilfe des Entity Relationship Modells soll eine Typisierung von Objekten, ihrer relationalen Beziehungen untereinander und der zu überführenden Attribute, stattfinden.

Gute Datenbankentwickler können in kurzer Zeit sehr komplexe Entity-Relationship-Modelle verstehen und umsetzen.

Entitäten, Attribute & Beziehungen – Entity-Relationship-Modell

Die Grundelemente eines jeden Entity-Relationship-Modells bilden: Entitäten, Beziehungen und Attribute. Diese werden grafisch folgendermaßen dargestellt:
Elemente eines Entity Relationship Modells | Datenmodellierung GrundlagenUm was genau es sich bei diesen Elementen handelt, klären die folgenden Punkte:

  • Eine Entität ist ein individuell identifizierbares Objekt der Wirklichkeit.
  • Eine Beziehung ist eine Verknüpfung / Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Entitäten.
  • Ein Attribut ist eine Eigenschaft, die im Kontext zu einer Entität steht.

Entity-Relationship-Modell Beispiel

Das folgende Beispiel eines Entity-Relationship-Modells soll zeigen, wie leicht ein Modell anhand eines realen Beispiels zu erstellen ist:

Entity Relationship Modell Beispiel | Datenmodellierung GrundlagenErklärung zum ER-Modell: Ein Mitarbeiter hat einen Namen. Ein Projekt hat einen Namen, ein Datum und ein Budget. Ein Mitarbeiter kann mehrere Projekte leiten, aber nur ein Projekt kann von genau einem Mitarbeiter geleitet werden. Diese Notation nennt man Chen-Notation und ist ein gängiger Standard in der Praxis der Datenmodellierung. Diese Notation beinhaltet die Kardinalität, die näher im Kapitel Beziehungen in Datenbanken behandelt wird.

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Autor: Markus
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