Netzwerkdatenbankmodell

Das Netzwerk-Datenbankmodell ist etwa zur gleichen Zeit wie das relationale Datenbankmodell veröffentlicht worden, mit dem Unterschied, dass drei Datenbanksprachen für dieses Modell mitgeliefert worden sind.

Es sind genau die drei Datenbanksprachen (DML, DDL, DCL), die heute im relationalen Datenbankmodell angewendet werden.

Durch das netzwerkartige Modell existieren meist unterschiedliche Suchwege, um einen bestimmten Datensatz zu ermitteln.  Es ähnelt sehr stark dem hierarchischen Datenbankmodell.

Eigenschaften vom Netzwerkdatenbankmodell

Das Netzwerk Datenbankmodell besitzt keine strenge Hierarchie. Ein Datenfeld besteht aus einem Namen und einem Wert.

Es sind m:n Beziehungen möglich, d.h. ein Datensatz kann mehrere Vorgänger haben. Des Weiteren können auch mehrere Datensätze an erster Stellen stehen. Der Vorteil dieses Modell ist, das es unterschiedliche Suchwege als Lösungsweg angibt, was natürlich auch zu Problemen führen kann, wenn der Entwickler genau einen Lösungsweg benutzen will. Auch die Übersichtlichkeit verringert sich, wenn das Modell ständig weiter wächst.

Heute wird das Netzwerkdatenbankmodell als eine Art Verallgemeinerung des hierarchischen Datenbankmodells gesehen.

Beispiel eines Netzwerkdatenbankmodells

Ein gutes Beispiel für ein Netzwerkdatenbankmodell ist ein Modell, das die Beziehungen zwischen Kunden, Aufträgen und den darin enthaltenen Artikeln widerspiegelt:

netzwerk_datenbankmodell_beispiel

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Autor: Markus
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