Business Intelligence im Alltag

Business Intelligence (kurz BI) wird immer populärer. Im Hinblick auf die Möglichkeiten bei der Gewinnung von Daten und deren Nutzung, ist dies nicht verwunderlich. Unser Alltag wird vermehrt durch Business Intelligence geprägt. Wir selbst empfinden das als angenehm, den Unternehmen verschaffen die BI-Systeme größere Gewinne und eine gezieltere Kundenansprache.

Bei der heutigen Datenflut ist es sinnvoll die Daten intelligent miteinander zu verbinden. Eine geschäftliche Nutzung dieser verbundenen Daten ist der nächste und logische Schritt.

Während die Daten früher statischer Natur waren und nur durch manuelle Eingaben Änderungen stattfanden, sieht der heutige Alltag wesentlich dynamischer aus.

Die Datenprofile der Menschen befinden sich in ständiger Bewegung. Business Intelligence setzt darauf auf und ist mittlerweile ein ganz normaler Teil unseres Lebens.

Business Intelligence Beispiele – Wo wird Business Intelligence eingesetzt?

Online-Shopping

Im Bereich des Online-Shoppings empfinden es viele Kunden als angenehm, dass ihnen beim Suchen Artikel, die zu ihnen passen, favorisiert angeboten werden. Diese Vorgehensweise nennt sich Recommendation, oder zu Deutsch Empfehlung.

Durch ein gut geführtes Business Intelligence-System ist es dem Programm möglich den Kunden zu analysieren. Aufgrund seiner bisherigen Käufe, seinen Klicks und Sucheingaben und den Käufen anderer Kunden mit ähnlicher Interessenlage, werden dem Kunden gezielt Produkte angeboten, die sein Interesse wecken. Dies empfinden die Menschen durchaus als positiv. Früher wurden sie bei der Suche in Online-Shops nicht so schnell fündig und bekamen Produkte zu sehen, die sie  nicht interessiert haben.

Dem Online-Händler ist mittels Prediction (Prognose) eine Übersicht über die zukünftige Marktentwicklung möglich. Aufkommende Kauftrends können frühzeitig erkannt und gefördert werden.

Handel

Handelsunternehmen nutzen Business Intelligence-Systeme unter anderem zur Analyse von Kundenwünschen, Produktionsabläufen und Logistikanforderungen. Mittels Wertschöpfungsketten werden Stärken und Schwächen erkannt, ungenutzte Potentiale ermittelt, Kosten reduziert und alternative Prozessabläufe ermittelt. Eine Wertschöpfungskette bildet sämtliche Analysen der einzelnen Bereiche hintereinander und ineinander übergreifend ab.

Produktion

Im Produktionsbereich bietet Business Intelligence eine verbesserte Vorhersage von Rohstoffknappheiten. Die vorhandenen Ressourcen lassen sich gezielter einsetzen und planen. In diesem Umfeld wird auch oft von Production Intelligence gesprochen.

Für alle Fertigungsprozesse erfolgt eine Analyse, ausgehend von der Beschaffung der benötigten Rohstoffe (Verfügbarkeit, Preis, Logistik), über die Verarbeitung dieser Rohstoffe (Mitarbeiter- und Maschineneinsatz), die Fertigung des Produktes aus den vorverarbeiteten Gütern, die Lagerung des fertigen Produktes, bis hin zur Auslieferung.

Verkehr

Hier ist der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber ein gutes Beispiel. In dieser Anwendung werden die Anfragen von Fahrgästen und die Angebote von Taxen, privaten Fahrern und Mietwagen erfasst. Den Fahrgästen wird der nächste freie Fahrer über eine Smartphone-App oder Website vermittelt.

Mittels Business Intelligence entstehen Verknüpfungen zwischen den Datenprofilen der Fahrgäste und den Angebotsprofilen der Fahrer. Die gefahrenen Strecken werden erfasst und können analysiert werden.

Weitere Beispiele sind die Analysen von Flugverkehrsdaten oder Bahnverkehrsdaten. Sowohl bei der Koordination von Flügen, wie auch von Zügen, ist Business Intelligence gefragt. Verspätungen und Ausfallzeiten können nur dann vermieden werden, wenn eine effiziente Planung durch Business Intelligence zugrunde liegt.

Weiterführende Artikel

Autor: Markus
6 Bewertungen 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...
0