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Wege zum Traumjob in der Datenbankentwicklung

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Als Datenbankentwickler muss man sich keine Sorgen um die Arbeitslosigkeit machen – um die passende Anstellung allerdings schon. Denn auf dem Arbeitsmarkt sind die Möglichkeiten für Datenbankentwickler derart überbordend, dass es oft schwer ist, die beste Stelle aus all den Angeboten herauszufiltern. Vor allem Studierende und Absolventen tun sich schwer mit der richtigen Wahl innerhalb der Möglichkeiten. Dabei gibt es einige eindeutige Wegweiser im Entscheidungsprozess.

Datenbank-Masterminds, die im Schlaf SQL und Oracle programmieren können, sind eine der gefragtesten Spezies auf dem heutigen Arbeitsmarkt. Denn diese Fähigkeiten sind heutzutage in jedem Unternehmen essenziell und wichtig für den Erfolg des Unternehmens. Vielen offenen und anspruchsvollen Stellen stehen verhältnismäßig wenig Bewerber gegenüber. Dementsprechend attraktiv sind die Angebote für fähige Datenbankentwickler. Besonders Studenten und Absolventen mit guten Kenntnissen bekommen meistens schon während des Studiums attraktive Angebote von potenziellen Arbeitgebern. Dabei stellt sich die Frage: Wie kann man sich innerhalb der Vielfalt der Angebote orientieren?

Erster Schritt: die eigenen Prioritäten des Traumjobs klären

Zunächst sollte ein Datenbankentwickler sich über seine eigenen Jobpräferenzen und Persönlichkeit klar werden. Die Frage, ob ein großes Unternehmen mit vielen Aufstiegschancen oder eher ein gemütliches, kleineres Umfeld das Richtige ist, sollte als erstes beantwortet werden. Außerdem sollte sich ein angehender Datenbankentwickler überlegen, welche Branche ihn interessiert – schließlich ist es interessanter, mit größeren Datenmengen umzugehen, wenn die Datenmengen an sich auch interessant sind.

Sind diese Basisentscheidungen getroffen, muss der Traumjob aus dem Markt der Möglichkeiten herausgefiltert werden. Dabei gibt es zunächst zwei grundsätzliche Informationsmöglichkeiten: online und offline. Etablierte Jobbörsen wie Stepstone bieten eine Vielzahl an Stellenangeboten in der Datenbankentwicklung, aus denen wichtige Unternehmen herausgefiltert werden können. Aber auch soziale Netzwerke wie Facebook oder die Webseiten der Unternehmen bieten wertvolle Informationen, welchen einen guten Einstieg in den Entscheidungsprozess bieten.

Networking-Events helfen beim Sammeln von Unternehmenseindrücken

Wichtiger als die harten Fakten sind jedoch die Meinungen der Mitarbeiter und die Erfahrungen zu dem Unternehmen. Und um diese zu sammeln, macht es oft Sinn, den Schreibtisch zu verlassen und sich vor Ort zu informieren. Eine gute Möglichkeit sind hier IT-Messen, die sich oft speziell an Zielgruppen wie Absolventen, Frauen oder Schüler richten. Microsoft bietet beispielsweise Studentinnen mit dem Programm WIN (Women IT Network) Einblick in das Unternehmen. Allerdings gibt es auch hier oft bloß einen Eindruck von dem professionellen Auftritt des Unternehmens. Mehr Einblick in die tatsächliche Arbeit geben informellere Networking-Events, die eigentlich dazu gedacht sind, dass Professionelle Kontakte knüpfen. Wer sich auf einen solchen Event wagt, wird mit vielen wertvollen Informationen nach Hause zurückkehren.

Orientierung während des Studiums: Praktika und Zeitarbeit

Während des Studiums sind Praktika, Werkstudententätigkeiten und Zeitarbeit gute Möglichkeiten, sich beruflich zu orientieren. Da IT-Fachkräfte so gefragt sind, können sich die Studierenden hier oft auch ihre Tätigkeiten aussuchen. Daher gilt: hoch pokern! Bewerber sollten den Mut haben, sich auch bei großen und renommierten Unternehmen zu bewerben und vor allem eine sinnvolle Vergütung vereinbaren. Schließlich vermitteln bereits ein paar Semester genug Skills, um dem Unternehmen eine wertvolle Hilfe sein. Dementsprechend sollten sowohl längere Praktika als auch Gelegenheitsarbeiten adäquat vergütet werden.

Auch für Absolventen aus der Informationstechnologie bieten vor allem große Unternehmen immer mehr standardisierte Einstiegsmöglichkeiten. Das Programm „Jump in!“ der Telekom oder das Einstiegsprogramm von Booze & Company sind gute Beispiele für sehr attraktive Angebote für Absolventen: Hier werden Studienabgänger versiert in ein Unternehmen eingeführt und von Anfang an gefördert und vergütet.

Bei der Auswahl der Einstiegsprogramme lassen sich zwei verschiedene unterscheiden: Zum einen gibt es generalisierte Einstiegsprogrammen, die Informationstechnologen einen breiten Einblick in das Unternehmen und die verschiedenen Tätigkeitsfelder bieten. Zum anderen gibt es Einstiegsprogramme, die speziell auf Datenbankentwickler angelegt sind und von Anfang an einen Tiefeneinblick in diese Profession bieten. Einen Überblick der angebotenen Einstiegsprogramme in der IT-Branche gibt es unter diesem Link.

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